Buick Apollo

USA, 1970er Jahre: Rocky boxte sich durch die Kinosäle des Landes, Lynyrd Skynyrd, Queen, die Stones, Black Sabbath und Co. rockten das ganze Land und die Hippie- und Friedensbewegung sorgten für Aufsehen. Es muss eine tolle Zeit gewesen sein…

Doch was hat das nun mit Automobil & Technik, den Kernthemen unseres Blogs, zu tun? Ganz einfach: in diese Zeit fällt die Produktion unseres Lieblingsautos. Der Buick Apollo lief allerdings lediglich zwischen 1973 und 1975 vom Band.

In unserem ersten Blogbeitrag dreht sich deshalb alles um den Buick Apollo, den Namensgeber unseres Blogs.

Faszination Buick – der traditionsreiche Automobilhersteller aus Michigan

Der Automobilhersteller Buick gründete sich bereits 1903 in Michigan, der Herzkammer der amerikanischen Automobilindustrie. Schnell wurde er in den ebenfalls frisch gegründeten General Motors Konzern eingegliedert, dem er bis heute angehört. Den Höhepunkt erlebte Buick in den 1970er Jahren, als sich die Marke als günstige Cadillac Alternative einen Namen machte und als Automarke für den gehobenen Mittelstand galt.

1972/1973 – die Geburtsstunde des Buick Apollo 

Das Modell Buick Apollo erblickte im September 1972 das Licht der Welt. Wenngleich der erste Buick Apollo erst im darauffolgenden Jahr zu kaufen war, begeisterte er von Anfang an Autoenthusiasten mit den typisch flachen Zierelementen am Kotflügel und den vielen Sonderausstattungsmöglichkeiten. 

Der Apollo wurde zu Beginn in drei unterschiedlichen Varianten angeboten:

  • Limousine (4-Türer)
  • Kombi Coupé (3-Türer)
  • Coupé (2-Türer)

Während die Buick Apollos schon in der Grundausstattung einiges hermachten, gab es unzählige Sonderausstattungen für die Autos – angefangen von elektrischen Fensterhebern über Servolenkung bis hin zu verschiedenen Dachfarben und jeder Menge Chrom-Elementen.

1974: gleiche Leistung, höherer Preis

Trotz ausbleibender Leistungssteigerung oder technischer Neuerungen zogen die Preise für die Apollos im zweiten Produktionsjahr an. Lediglich optisch gab es einige Veränderungen zum Vorgängermodell: Darunter fielen zum Beispiel die bekannten „Bucket Seats“ oder besondere Zierstreifen.

1975: das Ende des Buick Apollo

Bereits im dritten Produktionsjahr wurde das Kapitel Apollo bei Buick auch schon wieder geschlossen. Das Modell wurde umfassend überarbeitet, weshalb schlussendlich nur noch die 4-türige Limousine den Apollo Namen führte. Die anderen Modellvarianten firmierten fortan unter der Bezeichnung Skylark. Apollo und Skylark unterschieden sich nicht nur in Bezug auf die Karosserie, sondern auch technisch. Der letzte „echte“ Apollo verlies 1975 die Fabrik – danach zierte auch bei der 4-türigen Limousine ein Skylark Schriftzug die schicke Karosserie.

Mythos Buick Apollo – was bleibt?

Insgesamt wurde der Buick Apollo nur drei Jahre lang produziert, dementsprechend selten ist das Auto heute zu finden. Das macht allerdings auch den Reiz des Autos aus. Selbst auf großen US-Car Messen genießt ein Buick Apollo Seltenheitswert. Umso schöner, wenn man dann einen zu Gesicht bekommt. 

So war dieser seltene Fall auch die Geburtsstunde des Apollo-Projekts. Hier trafen zwei echte Apollo Enthusiasten aufeinander, die direkt Feuer und Flamme für das Auto waren und sich stundenlang voller Begeisterung austauschten. 

Das Ende vom Lied war dieser Blog, der mit diesem Beitrag seinen Anfang nimmt.

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