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Dieser 1958 von James Van Allen entdeckten Bereich besteht
aus Teilchen der kosmischen Strahlung, die durch das
Magnetfeld der Erde "eingefangen" werden und sich im
wesentlichen in zwei Strahlungsgürteln sammeln: Der innere
von ihnen beginnt etwa 6000 Kilometer über dem Äquator und
besteht hauptsächlich aus hochenergetischen Protonen. Der
zweite beginnt etwa 20.000 Kilometer über dem Äquator und
enthält vorwiegend Elektronen. Sie bilden einen wichtigen
Schutzschild gegen das Eindringen ionisierender Strahlung
aus dem Kosmos auf die Erdeoberfläche.
Die Astronauten der Apollo-Missionen mussten auf ihrem Weg
zum Mond eben diesen Strahlungsgürtel durchdringen.
Anhänger von Verschwörungstheorien behaupten jedoch, dass
dies für einen Menschen tödlich ist.

Die Strahlungsintensität im Van Allen Gürtel ist nur in
den Randbereichen extrem hoch. Um die Strahlenbelastung
möglichst gering zu halten, wurde deshalb die Flugbahn
etwa 30° gegen die Äquatorebene geneigt. So hielten sich
die Astronauten während der nicht einmal zweistündigen
Durchquerung überwiegend in strahlungsarmen Bereichen auf.
In den sechziger Jahren untersuchte das
Oak Ridge National Laboratory im Auftrag der NASA,
welche Auswirkungen die Strahlung im Gürtel und die der
Sonne allgemein auf die Astronauten und die verwendeten
Materialien haben könnte. Oak Ridge Biologen sendeten
Bakterien und Blutproben in den Weltraumraum und setzten
kleine Tiere der Strahlung aus. Die hierbei gewonnenen
Erkenntnisse halfen dabei, eine ausreichende Abschirmung
gegen die Strahlung zu entwickeln.
UV Strahlung:
Wird durch undurchsichtiges Material oder getönten
Kunststoff abgeschirmt
Alpha Strahlung:
Zur Abschirmung reicht ein Blatt Papier
Röntgen & Gammastrahlung:
Diese hochenergetische Strahlung ist auch durch mehrere
Zentimeter Aluminium nicht völlig abzuschirmen. Die
relative Verteilung im Strahlungsgürtel beträgt aber nur
1% und die Durchquerung des Strahlungsgürtels dauerte
keine zwei Stunden.
Protonen: Sie
machen mit 93% den Hauptanteil im Strahlungsgürtel aus.
Sie können durch Leichtmetalle und Kunststoffe abgeblockt
werden.
Elektronen: Sie
können in die meisten Materialien und auch in den
menschlichen Körper nicht tief eindringen. Werden sie aber
schnell abgebremst, erzeugen sie Röntgenstrahlung. Auch
heute noch ein Problem in der bemannten Raumfahrt.
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