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Auf
dieser Aufnahme kann man ganz deutlich die Fußspuren der
Astronauten erkennen, wo aber sind die Reifenspuren? Hat
die NASA den Rover mit einem Kran ins Bild gehievt?
Wozu? Das Fahrzeug hatte schließlich vier Räder und ließ
sich bestimmt auch prima rollen. Ein Kran wäre absolut
unnötig.
Aber wo sind dann die Reifenspuren?
Natürlich hat der Rover seine Spuren im Mondstaub
hinterlassen. Wir können sie auf dieser Aufnahme nur nicht
mehr sehen, weil sie vom Astronauten beim Herumlaufen
zertreten wurde.
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Diese Aufnahme zeigt den Bereich hinter dem Rover. Die
Reifenspuren sind deutlich sichtbar und enden dort, wo die
Fußspuren beginnen.
Glauben Sie wirklich, dass ein Kran nötig gewesen wäre,
den Rover drei Meter weiter nach links zu bewegen?
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Übrigens: Die Stiefel der Astronauten
hatten recht hartkantige Ränder und hinterließen daher
einen tieferen, gut sichtbaren Abdruck im Boden, während
der Rover rollte und dabei den Druck auf den Boden relativ
sanft auf- und dann wieder abbaute und aufgrund der
Reifenform eine rundliche Delle in den Boden drückte.
Dieses Bild zeigt die unterschiedlichen Tiefen
und Konturen
der Spuren sehr deutlich.
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| Wie sind solche
Fahrspuren möglich? |
Die Reifenspuren verlaufen
fast in einem rechten Winkel. Konnten die Mondautos um die
Ecke fahren?

Um die Ecke konnten die
Rover natürlich auch nicht fahren.
Allerdings waren beide
Achsen lenkbar, so dass nahezu rechtwinklige Fahrmanöver
möglich waren.
Ein
LRV besaß aus
Sicherheitsgründen sowohl vorne als auch hinten eine
unabhängige Steuerung. Falls eine ausfallen sollte,
konnte die Steuerung abgekoppelt werden und die Räder
wurden zentriert und gesperrt.
In manchen Situationen war
es für die Astronauten auch leichter, den Rover einfach
mit der Hand umzusetzen. So ersparten sich die Astronauten
in schwierigem Gelände einige aufwendige Lenkmanöver,
hinterließ aber auch keine Reifenspuren.
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