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War die Einstiegsluke nicht zu klein?
 

Aldrin exits the LM

Neil Armstrong fotografiert Edwin Aldrin beim Verlassen der Mondfähre.

Anhänger der These, dass die Mondlandung nur ein "Hollywood-Spektakel" war, behaupten jedoch, dass dies nicht möglich war, da die Einstiegsluke viel zu klein konstruiert wurde.

 

Nun, wie man sehen kann, war es zwar ziemlich eng, aber bei einem Durchmesser der Luke von 32 Inches (81,28 cm) groß genug für einen Astronauten.

 

Simulation eines Einstiegs während eines Parabelfluges (Apollo 17)

Jeder noch so kleinste Handgriff wurde immer wieder trainiert. Jeder Bewegungsablauf wurde immer wieder geübt, damit später während der Mission auf dem Mond alles reibungslos funktionieren konnte. Dazu gehörte natürlich auch der Ein/Ausstieg durch die Luke des LM.

Zahllose Tests am Boden sowie in der Schwerelosigkeit während eines Parabelflugs, wurden immer wieder durchgeführt.

 

Simulation eines Einstiegs während eines Parabelfluges (Apollo 17)

 

Glauben sie wirklich, dass  eine zu kleine Einstiegsluke nicht irgendwann aufgefallen wäre?

 

 

 

 

Mondlandung ohne Tests?

Das "Fliegende Bettgestell" (offizielle Bezeichnung LLRV, später LLTV)Die Mondfähre wurde nur einmal im Erdorbit und auch nur einmal im Mondorbit bemannt getestet. Konnte die NASA sich auf das Fluggerät überhaupt verlassen?

Die Herstellerfirma Grumman hatte von der Planung bis zur Fertigstellung der Mondlandefähre über sieben Jahre gebraucht. In diesem Zeitraum lief das gesamte Gemini Programm. Alle dabei gemachten Erfahrungen mit Kopplungen, Ausstiegen und Bahnmanövern halfen der Firma bei der Herstellung der Fähre. Das LEM ist, wenn es sich erst einmal im Weltall befindet, ein Raumschiff wie jedes andere. Es hat ein Haupttriebwerk und Steuerungsdüsen, man kann an- und abkoppeln, nur eine Landung auf der Erde ist wegen des fehlenden Schutzschildes nicht möglich. Auch verfügten die Mondfähren über keinerlei aerodynamische Fähigkeiten, die für einen Flug in unserer Atmosphäre nötig, im Weltraum aber nicht erforderlich waren.

Es gab aber auch zahlreiche Tests der NASA auf der Erde. Um den Abstieg zum Mond und den Aufstieg zurück zum Command Module zu simulieren, benutzte man das "Fliegende Bettgestell" (offizielle Bezeichnung LLRV, später LLTV) - Von diesen Trainingsgeräten wurden insgesamt fünf Stück hergestellt. Sie absolvierten von 1964 bis 1971 einige hundert Test- und Trainingsflüge. Drei der Geräte stürzten ab, alle Piloten, darunter auch Neil Armstrong, überlebten.

Bei diesen Geräten handelte es sich aber nicht um Prototypen!

Allein LLRV Nr. 1 absolvierte 197 erfolgreiche Flüge bevor es im Mai 1968, nach einem Druckverlust im Lagekontrollsystem, aus 10 Meter Höhe abstürzte und explodierte. Der Pilot damals war niemand geringerer als Neil Armstrong, der 14 Monate später als erster Mensch den Mond betreten sollte.

 


Siehe auch: Apolloprojekt
  Nasa Dryden
  Lunar Landing Research Vehicle (LLRV)