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Neil Armstrong fotografiert
Edwin Aldrin beim Verlassen der Mondfähre.
Anhänger der These, dass
die Mondlandung nur ein "Hollywood-Spektakel" war,
behaupten jedoch, dass dies nicht möglich war, da die
Einstiegsluke viel zu klein konstruiert wurde.
Nun, wie man sehen kann, war
es zwar ziemlich eng, aber bei einem Durchmesser der Luke
von 32 Inches (81,28 cm) groß genug für einen Astronauten.

Jeder noch so kleinste
Handgriff wurde immer wieder trainiert. Jeder
Bewegungsablauf wurde immer wieder geübt, damit später
während der Mission auf dem Mond alles reibungslos
funktionieren konnte. Dazu gehörte natürlich auch der
Ein/Ausstieg durch die Luke des LM.
Zahllose Tests am Boden
sowie in der Schwerelosigkeit während eines Parabelflugs,
wurden immer wieder durchgeführt.

Glauben
sie wirklich, dass eine zu kleine Einstiegsluke nicht
irgendwann aufgefallen wäre?
Die
Mondfähre wurde nur einmal im Erdorbit und auch nur einmal
im Mondorbit bemannt getestet. Konnte die NASA sich auf
das Fluggerät überhaupt verlassen?
Die Herstellerfirma Grumman
hatte von der Planung bis zur Fertigstellung der
Mondlandefähre über sieben Jahre gebraucht. In diesem
Zeitraum lief das gesamte Gemini Programm. Alle dabei
gemachten Erfahrungen mit Kopplungen, Ausstiegen und
Bahnmanövern halfen der Firma bei der Herstellung der
Fähre. Das LEM ist, wenn es sich erst einmal im Weltall
befindet, ein Raumschiff wie jedes andere.
Es hat ein Haupttriebwerk und Steuerungsdüsen, man kann
an- und abkoppeln, nur eine Landung auf der Erde ist wegen
des fehlenden Schutzschildes nicht möglich. Auch verfügten
die Mondfähren über keinerlei aerodynamische Fähigkeiten,
die für einen Flug in unserer Atmosphäre nötig, im
Weltraum aber nicht erforderlich waren.
Es gab aber auch zahlreiche
Tests der NASA auf der Erde. Um den Abstieg zum Mond und
den Aufstieg zurück zum Command Module zu simulieren,
benutzte man das "Fliegende Bettgestell" (offizielle
Bezeichnung LLRV, später LLTV) - Von diesen
Trainingsgeräten wurden insgesamt fünf Stück hergestellt.
Sie absolvierten von 1964 bis 1971 einige hundert Test-
und Trainingsflüge. Drei der Geräte stürzten ab, alle
Piloten, darunter auch Neil Armstrong, überlebten.
Bei diesen Geräten handelte es sich aber nicht um
Prototypen!
Allein LLRV Nr. 1
absolvierte 197 erfolgreiche Flüge bevor es im Mai 1968,
nach einem Druckverlust im Lagekontrollsystem, aus 10
Meter Höhe abstürzte und explodierte. Der Pilot damals war
niemand geringerer als Neil Armstrong, der 14 Monate
später als erster Mensch den Mond betreten sollte.
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