LED Strips weiß: Wie wird weißes Licht erzeugt?

LED Strips weiß sind die klassische Variante, um einen Raum mit indirekter Beleuchtung gekonnt in Szene zu setzen. Zudem sind sie umweltschonend und ausgesprochen energieeffizient. Leuchtdioden sind in unterschiedlichen Farbtemperaturen erhältlich, von kalten bis hin zu warmen Weißtönen. Ersteres wirkt eher puristisch und clean, während ein warm-weißer Ton eine gemütlichere Stimmung erzeugt. Zudem gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, dieses weiße Licht zu erzeugen.

Lumineszenzkonversion

Das wohl beste Verfahren zur Erzeugung weißen Lichtes ist die sogenannte Lumineszenzkonversion, die auch bei Leuchtstofflampen genutzt wird. Dafür wird eine blauer LED-Chip als Basis genutzt. Darüber kommt eine dünne Schicht gelben Leuchtstoffes (in der Regel Phosphor). Das blaue Licht in der Kombination mit dem breitbandigen gelben Licht erzeugt ein weißes Licht, das je nach Konzentration und Zusammensetzung des Leuchtstoffes eine andere Farbtemperatur hat.

Dieser Prozess erfordert viel Kontrolle und eine genaue Steuerung, weshalb LED Strips häufig noch recht teuer sind. Allerdings haben sie auch den Vorteil einer bestmöglichen Farbwiedergabe.

RGB-Farbmischung

Mithilfe der additiven RGB-Farbmischung kann ebenfalls weißes Licht erzeugt werden, wenngleich die Farbwiedergabe nicht ganz so hoch wie bei der Lumineszenzkonversion ist. Aus den Farben Rot, Grün und Blau entsteht neben einer riesigen Anzahl an Mischtönen auch weißes Licht. Diese Lösung kommt vor allem zum Einsatz, wenn die Beleuchtung farbdynamisch, also mit der Möglichkeit eines Farbwechsels, ist.

Wechselnde Beleuchtung (also auch von Warm- zu Kaltweiß) ist vor allem im Büro oder in Schulen gefragt, denn nicht selten sinkt im Laufe des Tages die Motivation. Durch das passende Licht kann diesem Prozess entgegengewirkt werden.