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Wie konnten im Mondstaub solche Fußabdrücke entstehen?
 

Buzz made this footprint on a pristine surface so that he could then photograph it for study by soil mechanics experts.Armstrong: "Die Oberfläche ist fein und pulverig, sie klebt in feinen Schichten an den Sohlen und Seiten meiner Schuhe wie Kreide. Meine Fußstapfen sind in diesem feinen Material deutlich zu erkennen."

Der Staub der Mondoberfläche enthält kein Wasser. Trotzdem haben die Astronauten Fußabdrücke hinterlassen, als wären sie über feuchten Boden gelaufen. Müsste jede Fußspur nicht in sich zusammen fallen? Müsste der Staub sich nicht wie heißer Wüstensand verhalten?

 

Mondstaub ist das Produkt von unzähligen Meteoriten- und Mikrometeoriteneinschlägen. Jedes dieser Staubkörner ist ein unregelmäßig geformtes Trümmerstückchen mit rauer, zackiger Oberfläche. Wird Druck, z.B. durch einen Fußabdruck, auf die Staubteilchen ausgeübt, verhaken sie selbst in trockenem Zustand ineinander. Außerdem setzt sich die Mondoberfläche hauptsächlich aus Material zusammen, dass der Kategorie der Silikate angehört. Silikat hat die natürliche Eigenschaft sich mit anderen Silikaten zu verbinden und lange molekulare Ketten zu bilden.

 

In order to take the bootprint photos, Buzz removed the camera from his RCU bracket and, in this frame, got a picture of his own boot.Die bei Meteoriteneinschlägen freigesetzte Energie dringt in die Struktur dieser Molekülketten ein und zerbricht sie. Auf der Erde würden diese Brüche schnell mit Sauerstoff gefüllt werden, diesen Prozess nennt man Oxidation oder auch Verwitterung.
Der Mond verfügt bekanntlich nur über sehr geringe Mengen an Sauerstoff, die sich mit diesen Brüchen verbinden könnten. Es kommt also nicht zu einer Oxidation, der Staub verändert, oder verformt sich erst durch ein erneutes Ereignis.


Wenn nun ein Astronaut in den Mondstaub tritt, werden neue Bindungen gebildet. Diese neuen Bindungen ermöglichen es dem Staub seine Form zu behalten. So können Fußabdrücke auch ohne Wasser entstehen.

Der Mond verfügt weder über eine nennenswerte Atmosphäre, noch über ein ausgeprägtes Magnetfeld, deshalb ist die Oberfläche des Mondes seit mehr als vier Milliarden Jahren dem Sonnenwind direkt ausgesetzt. Der Sonnenwind besteht aus einem dünnen Strom von geladenen Partikeln, im wesentlichen aus Elektronen und Protonen. Dadurch wird der Mondstaub elektrisch aufgeladen und klebt deshalb an den Raumanzügen und den Ausrüstungsgegenständen der Astronauten. Statisch geladenen Staub kennt jeder von seinem Fernsehgerät, Computer oder anderen Elektrogeräten.

 


Siehe auch: Wappswelt