Technische Übersetzungen: Gut zu wissen

Immer mehr Unternehmen werden international und erschließen Geschäftsbeziehung im Ausland. Damit die Kommunikation reibungslos klappt, müssen einwandfreie technische Übersetzungen der Texte her. Diese Aufgabe übernehmen in der Regel qualifizierte Fachübersetzer, die aus diversen Ausgangssprachen in ihre Muttersprache übersetzen. Wir haben für Sie einige interessante Fakten zu dem Beruf gesammelt.

Wie werden Übersetzer bezahlt?

Übersetzer werden nicht nach Stunden bezahlt, sondern nach Zeilen. Dafür wird eine sogenannte Normzeile berechnet, die 55 Anschläge hat und 1,55€ kostet. In der Regel kommen noch zusätzliche Anforderungen dazu, die den Preis erhöhen. Falls also ein Dokument nicht in elektronischer Form vorliegt, der Text besonders kompliziert oder in einer Sprache ist, die nur wenige anbieten, kostet eine Normzeile einige Cent mehr.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Im Normallfall arbeiten Übersetzer freiberuflich und können deshalb auch viel zu Hause oder sogar unterwegs arbeiten. Sie bekommen Texte vorgelegt, die bis zu einer bestimmten Deadline fertig sein müssen. In manchen Fällen sind Übersetzer auch fest bei einer Firma angestellt, wo sie dann einen regulären acht Stunden Bürotag haben.

Wie wird man Fachübersetzer?

Grundsätzlich kann jeder als Übersetzer arbeiten, denn die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Die Berufsaussichten sind mit einem abgeschlossenen Studium zum Fachübersetzer jedoch wesentlich besser. Im Studium behandeln Sie einerseits die von Ihnen gewählten Sprachen, sowie den technischen Fachbereich Ihrer Wahl. Im Laufe der Zeit besteht natürlich auch die Möglichkeit, sich in Fortbildungen auf weitere Sprachen und Fachbereiche zu spezialisieren.

Wie werden Sprachen kategorisiert?

Meistens übersetzen Fachübersetzer aus Fremdsprachen nur in ihre Muttersprache, denn nur so werden die Texte sprachlich und kulturell unauffällig. Das bedeutet, dass die Leser nicht merken würden, dass sie eine Übersetzung und nicht das Original lesen. Die Muttersprache, also die Zielsprache, wird als A-Sprache bezeichnet. Ausgangssprachen, die der Übersetzer sehr gut beherrscht, sind B-Sprachen, während C-Sprachen nur ausreichend verstanden werden.