Basische Körperpflege: Basenbäder

Basische Körperpflege ist derzeit wieder im Trend, nachdem sie zwischenzeitlich von pH-neutraler Körperpflege abgelöst wurde. Da bereits das Fruchtwasser basisch ist, ist unsere Haut eigentlich auf genau diese Pflege ausgerichtet, doch pH-neutrale Hautpflege hat über die Zeit dazu geführt, dass der pH-Wert unserer Haut gesunken ist. Deshalb ist es nicht ratsam, direkt mit dem Vollprogramm zu startet, sondern den Körper mit Basenbädern an die basische Körperpflege zu gewöhnen. Das können Sie mit Voll- oder Fußbädern machen.

Vollbäder

Mithilfe eines Indikatorpapiers (das man beispielsweise noch aus dem Chemieunterricht kennt) können Sie den pH-Wert Ihres Basenbades überprüfen. Zu Beginn sollte dieser bei mindestens 8,4 liegen. Dem etwa 38°C heißen Wasser wird ein Basenpulver zugegeben, bis Sie den gewünschten pH-Wert erreichen. Dieses Basenpulver können Sie unter anderem in Naturkosmetik Shops kaufen.

Das Bad sollte mindestens 45 Minuten lang genommen werden, aber Sie sollten auch nicht mehr als 2 Stunden im Wasser verbringen. Sie werden feststellen, dass der pH-Wert mit der Zeit absinkt. Das liegt daran, dass die Säuren aus Ihrem Körper gelöst werden und im Badewasser landen.

Fußbad

Falls Sie keine Badewanne besitzen oder keine Zeit für ein Vollbad haben, können Sie auch ein Fußbad nehmen. Hier ist der Vorgang genau so, wie beim Vollbad. Allerdings ist hier die Badedauer eher zwischen 30 und 60 Minuten anzusiedeln.

Unterstützendes

Es ist wichtig, dass Sie nach einem Basenbad ruhen und viel trinken. Auch vor dem Basenbad sollten Sie mindestens einen halben Liter Tee oder Wasser trinken, da der Körper so besser entschlacken kann. Es gibt auch speziellen Basentee, der aus verschiedenen Heilpflanzen zusammengesetzt wird. Vollbäder sollten Sie ein- bis zweimal die Woche durchführen, Fußbäder können Sie auch häufiger nehmen.